Wissenswertes über Mineralsubstrate 

Unsere Mineralsubstrate sind reine Naturprodukte und können zu 100 % wieder dem ökologischen Kreislauf zugeführt wer­den.  

Mineralisches Substrat wird zunehmend für Zimmerpflanzen, Wandbegrünungen (innen und außen) und in der Garten- und Landschaftsgestaltung verwendet. Es wird zudem auch in der Aquarien- und Terrariumpflege verwendet, um eine stabile und ansprechende Umgebung für Wasser- und Bodenlebewesen zu schaffen. Unsere mineralischen Substrate bestehen aus den Zuschlagstoffen Zeolith, Bims und Lava. Die Rohstoffe Bims und Lava sind vulkanischen Ursprungs und werden in der Vulkaneifel gewonnen. Der Einsatz der beiden Rohstoffe Bims und Lava ist ökologisch äußerst wertvoll, da beide über ein sehr hohes Porenvolumen verfügen und keine künstliche energieaufwendige Weiterverarbeitung notwendig ist. Unsere Substrate sind frei von Schadstoffen und Insekten und somit auch für Allergiker ge­eig­net.  

  

Mineralsubstrate bieten für das Wachstum von Pflanzen in der Gefäß- und Gebäudebegrünung insbesonders dort große Vorteile, wo die Bedingungen für das Pflanzenwachstum sorgfältig kontrolliert und optimiert werden müssen. Substrate, die aus anorganischen Materialien wie Lava, Bimsstein, Perliten oder Vermiculiten bestehen, sind eine ausgezeichnete Wahl für moderne Be­grü­nungs­pro­jek­te.  
 

Verbesserte Drainage und Vermeidung von Stau­näs­se  

  

Dank ihrer porösen Struktur gewährleisten Mineralsubstrate eine ausgezeichnete Drainage, was für die Gesundheit der Pflanzenwurzeln entscheidend ist. Staunässe wird effektiv verhindert, was das Risiko einer Wurzelfäulnis und anderer Wurzelkrankheiten reduziert. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig in Gefäßbegrünungen, wo eine begrenzte Bodenmenge und -tiefe die Gefahr von Wasseransammlungen er­höht.  

  

Optimale Luft­zir­ku­la­tion   

 

Die poröse Natur dieser Substrate ermöglicht eine hervorragende Belüftung des Wurzelraums. Eine gute Luftzirkulation ist essenziell für die Aufnahme von Sauerstoff durch die Wurzeln, was wiederum für das gesunde Wachstum und die Entwicklung der Pflanzen unerlässlich ist. Besonders in städtischen Begrünungsprojekten stellt die Luftqualität oft eine wesentliche Herausforderung dar. Hier sind Mineralsubstrate von besonderem Vor­teil.  

  

Stabile physikalische Struk­tur   

 
Mineralsubstrate zeichnen sich durch eine hohe strukturelle Stabilität aus, die über lange Zeiträume erhalten bleibt. Im Gegensatz zu organischen Substraten zersetzen sie sich nicht. Das bedeutet, dass sie ihre physikalischen Eigenschaften beibehalten und somit eine konstante Unterstützung für die Pflanzenwurzeln bieten. Diese Langlebigkeit macht sie zu einer kosteneffektiven Lösung für Gebäudebegrünungen, bei denen der Austausch des Substrats schwierig und teuer sein kann.  


 

Nähr­stoff­ma­na­ge­ment  

 

Obwohl Mineralsubstrate selbst oft nur wenig Nährstoffe enthalten, bieten sie gute Bedingungen für ein effizientes Nährstoffmanagement. Sie können mit Nährstofflösungen angereichert werden, um den spezifischen Bedürfnissen der Pflanzen gerecht zu werden. Ihre Fähigkeit, Wasser und darin gelöste Nährstoffe zu speichern und allmählich abzugeben, ermöglicht eine kontrollierte Versorgung der Pflan­zen.  

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